Anbau von Weihnachtsbäumen soll „Landwirtschaft“ werden

Bernd Oelkers (v. li.), Bernd Lange und Thomas Grambow (Bild © Silva Seeler)
 

Bernd Oelkers (v. li.), Bernd Lange und Thomas Grambow (Bild © Silva Seeler)

 

Bei uns fest verwurzelt die Tradition, zu Weihnachten einen herrlichen Weihnachtsbaum in häuslicher Umgebung aufzustellen. Doch von wo kommen all die Herrlichkeiten? Na, über 400.000 Weihnachtsbäume so vom Hof Oelkers, berichtete Bernd Oelkers den Anwesenden, unter ihnen Bernd Lange (MdEP) den handelspolitischer Sprecher der SPD im Europäischen Parlament und Landratskandidat Thomas Grambow.

 

Mit der Spezialisierung auf den Anbau von Weihnachtsbäumen hat es vor etwa 45 Jahren angefangen, so Bernd Oelkers, der den Familienbetrieb inzwischen auf eine Weihnachtsbaumanbaufläche von allein rund 400 Hektar ausgebaut hat. Das macht den Hof Oelkers heute zu einem der führenden Weihnachtsbaumerzeuger in Deutschland. Natürlich wird dort nicht nur für den heimischen Markt angebaut. Etwa 30 bis 40% der Bäume werden exportiert. In Europa gehören besonders die Niederlande, Großbritannien, Frankreich sowie Polen und weiter auch Ägypten, Kenia und Dubai dazu.

Das für gute Arbeit auch gute Löhne und überall in der EU dafür gerechte Mindestlöhne eingeführt werden sollen, dass ist auf dem Hof Oelkers ein ganz zentraler Punkt. Bei uns wird schon lange über den jetzt für Deutschland geplanten Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde gezahlt. Auch sind die bei uns Saisonbeschäftigten ohne Ausnahme zur gesetzlichen Sozialversicherung gemeldet. Als kundenorientierter, weltoffener Betrieb haben wir stets den Blick über den Tellerrand gesucht. Dazu gehört eben auch mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als ein wichtiges Betriebsvermögen gerecht umzugehen, so Bernd Oelkers

Ob es denn an die Politik einen Wunsch gäbe, so die Frage von Bernd Lange an Bernd Oelkers, auf die dieser zur Antwort gab, in Deutschland den Anbau von Weihnachtsbäumen als ordnungsgemäße Landwirtschaft anzuerkennen. Hiervon erhofft sich Bernd Oelkers, der zudem als 1. Vorsitzender dem Verband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeugern in Niedersachsen vorsteht, eine Lösung für die leider zunehmenden Probleme, die für ihn hier aus den uneinheitlichen Status innerhalb Deutschlands erwachsen. Diesen Wunsch gerne weitergeben zu wollen, dass das Versprechen von Bernd Lange zum Abschluss dieses gelungenen Betriebsbesuches im Landkreis Harburg.

 
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