SPD-Kreistagsfraktion fordert mehr Initiativen zur Entwicklung von Ganztagsschulen

Ahrens
 

Die allzu zögerliche Entwicklung von Ganztagsschulen im Landkreis kritisiert jetzt die SPD-Kreistagsfraktion. Lediglich fünf Schulen im Landkreis hätten es bislang geschafft, ein Ganztagskonzept vorzulegen und in den Genuss der erheblichen Fördermittel des Bundes aus dem Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“ zu gelangen. Das seien die Haupt- und Realschule Salzhausen, die Hauptschule Neu Wulmstorf, die Waldschule Buchholz, die Waldorfschule Kakenstorf und das Gymnasium Winsen (Luhe) mit insgesamt 5,353 Mio. € Fördermitteln.

Im benachbarten Landkreis Soltau-Fallingbostel hingegen seien bereits 14 Schulen mit einem Fördervolumen von 8,34 Mio. € auf dem Weg zur Ganztagsschule vorangekommen. Im Land Niedersachsen arbeiten gegenwärtig 349 geförderte Schulen an dem Ganztagsprogramm. Würde sich der Landkreis nur im Durchschnitt dieser positiven Entwicklung bewegen, müssten es bei uns 10-12 Schulen sein, die sich zu Ganztagsschulen umbauen.

„Mit bisher fünf geförderten Schulen bilden wir ein ziemlich klägliches Schlusslicht“ kritisiert der SPD-Fraktionschef Prof. Ahrens.

Der Landkreis als Schulträger sei nunmehr gefordert, erheblich mehr Initiative an den Tag zu legen, um dieses Manko auszubügeln.

Um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, will die SPD zunächst eine Anfrage in den Schulausschuss des Kreistages einbringen. Von der Kreisverwaltung wird eine Einschätzung der Ursachen für den Entwicklungsrückstand verlangt und es wird nach Maßnahmen gefragt, die diesen Zustand überwinden sollen. „Eine Schlusslichtposition bei der Entwicklung eines modernen Schulwesens, das ist das Gegenteil von dem, was dieser Landkreis braucht“, so Prof. Ahrens wörtlich.

 
 

 


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