Mehr Geld für Sprach- und Integrationslehrkräfte

 

Lehrkräften in Sprach- und Integrationskursen ist ab sofort eine Mindestvergütung von 35 Euro pro Stunde sichergestellt. Das setzte die SPD jetzt im Haushaltsausschuss des Bundestages durch. „Die Lehrkräfte in den Sprach- und Integrationskursen leisten einen elementaren Beitrag zum Gelingen der Integration von Flüchtlingen“, kommentiert Svenja Stadler den Beschluss. „Nur wenn wir sie angemessen bezahlen, werden wir ausreichend Personal bekommen.“

In diesem Jahr werden mehr als doppelt so viele Sprach- und Integrationskurse benötigt wie im Jahr zuvor. Schon jetzt gibt es dafür zu wenig qualifizierte Lehrer. „Diesem Mangel können wir nur begegnen, wenn wir die Lehrkräftevergütung deutlich verbessern und damit endlich faire, gerechte und motivierende Gehälter zahlen“, sagt Stadler. „Die bislang in dem Bereich gezahlten Gehälter reichen bei Weitem nicht aus.“ Bereits seit Langem weise die SPD auf diesen Umstand hin. Gemeinsam mit dem Koalitionspartner konnte daher ein Beschluss herbeigeführt werden, der das Bundesinnenministerium ermächtigt, den Kostenerstattungssatz für die Integrationskurse auf bis zu vier Euro pro Teilnehmer und Unterrichtseinheit zu erhöhen. „Mit diesem erhöhtem Kostenerstattungssatz wollen wir eine Mindestvergütung der Lehrer von 35 Euro pro Unterrichtseinheit garantieren“, so die Abgeordnete.

Das Innenministerium muss in Zukunft sicherstellen, dass die entsprechenden Anbieter der Kurse diese Mindestvergütung auch an die Lehrkräfte auszahlen. Um eine effiziente und effektive Aufgabenerledigung in diesem wichtigen Teilbereich der Integration zu erreichen, ist die Bundesregierung aufgefordert, eine wirkungsvolle Gesamtstrategie für die verschiedenen Maßnahmen der Sprachförderung zu entwickeln und fortlaufend deren Wirksamkeit zu überprüfen.

 
    Bildung und Qualifikation
 

 


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