Beengte Raumsituation der Stadtbücherei im Winsener Marstall

 
Foto: Benjamin Qualmann

Benjamin Qualmann
Fraktionsvorsitzender

 

Bereits im Jahr 2014 wurde in den städtischen Gremien diskutiert, dass die Stadtbücherei im Marstall auf sehr beengtem Raum untergebracht ist. Geändert hat sich bisher nichts. Nun soll die am gleichen Standort untergebrachte Touristinformation umgestaltet werden, sodass sich die Fläche noch mal reduziert. Deshalb hat die Winsener SPD den folgenden Antrag eingereicht:

 

 

Antrag zu TOP Ö6 – Marstall Umgestaltung der Touristinformation

Alternativer Standort der Stadtbücherei – ergebnisoffene Prüfung

 

Die SPD-Fraktion beantragt für den TOP Ö6 der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaft am 16.11.2017, den Verwaltungsausschuss am 07.12.2017 sowie den Stadtrat am 19.12.2017:

  1. Für die derzeit im Marstall ansässige Stadtbücherei wird ergebnisoffen ein alternativer Standort gesucht. Die Umgestaltung der Touristinformation wird solange zurückgestellt.
  2. Zeitgleich zur Standortsuche wird für die Bücherei ein Strategiekonzept entwickelt. Darin werden die Schwerpunkte der Bibliotheksarbeit für die nächsten 5 Jahre definiert. Ziel soll dabei unter anderem das Siegel „Bibliothek mit Qualität und Siegel“ des Landes Niedersachsen und der kommunalen Büchereizentrale Niedersachsen sein. Zur Beratung kann die kostenfreie Bibliothekarische Fachberatung der Büchereizentrale Niedersachsen in Anspruch genommen werden.
  3. Wenn das Konzept aus bestimmten Gründen extern erstellt werden muss, werden dafür 10.000 Euro zur Planungssicherheit in den Haushalt 2018 eingestellt.

 

Begründung:

Bereits im Jahr 2014 wurde im Fachausschuss diskutiert, dass die Stadtbücherei auf sehr beengtem Raum untergebracht ist. Aktuell hat sie lediglich eine Grundfläche von 494 qm² und keinerlei Erweiterungspotenzial. Im Vergleich: sowohl die Stadt Buchholz[1] mit einer Grundfläche von 937 qm, als auch die Gemeinde Seevetal[2] mit 1675 qm sind jeweils weitaus besser aufgestellt. Durch die Beschlussvorlage der Verwaltung würde die ohnehin schon knappe Fläche noch mal um gut 20 qm verkleinert. Das führt dazu, dass ein komplettes Segment wegfallen würde, bspw. die Kinderbücher.

Auch der Ansatz, den Wartebereich für Gäste der Tourist-Information sowie einen Lesebereich für  Besucher unmittelbar zusammenzulegen, ist widersprüchlich, da die notwendige Ruhe für die Lesenden nicht gegeben ist. Die gesamte Situation inklusive der Außendarstellung im Internet[3] ist nicht zufriedenstellend.

Als Kreisstadt müssen wir einen neuen Weg beschreiten. Vergleichbare Kommunen in Niedersachsen haben sich bereits auf den Weg gemacht, Ihre Stadtbüchereien neu aufzustellen und wurden dafür sogar mit dem Siegel „Bibliothek mit Qualität und Siegel“ zertifiziert. So bspw. Verden[4] und Steinkirchen[5]. Steinkirchen hat sich zudem ein Konzept[6] für die strategische Entwicklung der Bücherei gegeben. Als Kreisstadt müssen diese Kommunen unser Maßstab sein.

gez.

Benjamin Qualmann   (Fraktionsvorsitzender) 

Thomas Kierschke (Mitglied im Ausschuss für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaft)


[1] https://webportal-stadtbuecherei.buchholz.de/

[2] https://www.buecherei-seevetal.de/home/

[3] https://bibkataloge.de/winsen/webopac/

[4] http://www.stadtbibliothek-verden.de/

[5] http://www.buecherei-steinkirchen.de/

[6] http://www.buecherei-steinkirchen.de/wp-content/uploads/2016/07/Bibliothekskonzept.pdf

 
    Kommunalpolitik
 

 


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