Infrastruktur für Flüssigerdgas schaffen

 
 

„Vor dem Hintergrund einer zukünftig gesicherten Gasversorgung in Deutschland befürworte ich den Bau eines LNG-Terminals in Wilhelmshaven ausdrücklich“, so Svenja Stadler und verweist auf ein entsprechendes Positionspapier der SPD-Landesgruppen Niedersachsen und Bremen im Deutschen Bundestag. Darin wird die Einführung von LNG (engl. liquefied natural gas), also Flüssigerdgas, als ein wichtiger Baustein vor allem für das Erreichen der maritimen Klimaziele angesehen.

 

Darüber hinaus könnte das LNG-Terminal auf kurzem Weg an das Erdgasfernleitungsnetz und die Untergrundspeicher angeschlossen werden. „Dass Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann von der Union sich ebenfalls für den Bau des Terminals in Wilhelmshaven einsetzt und das Vorhaben forcieren will, finde ich erfreulich“, betont Stadler.

Auf Bundesebene gelte es nun dem Bekenntnis aus dem Koalitionsvertrag, Deutschland zum Standort für LNG-Infrastruktur zu machen, Taten folgen zu lassen. Dazu gehört insbesondere auch der Bau eines LNG-Terminals, mit dem die Möglichkeit geschaffen wird, auch in Deutschland Flüssigerdgas zu importieren, heißt es im Positionspapier. „Idealer Standort für das Terminal wäre Wilhelmshaven mit der Nähe zum JadeWeserPort und zu weiteren wichtigen Häfen“, unterstreicht Svenja Stadler. Für ausreichend Absatzpotenzial wäre gesorgt, und die Ein- und Ausfuhr könnte unproblematisch für Tanker jeder Größe über den Seeweg erfolgen.

 
    Wirtschaft
 

 


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