SPD fordert schnelle Lösung beim Thema Grünabfallentsorgung für Neu Wulmstorf und Umgebung

 
Foto: Gabi Rottes

Tobias Handtke
Vorsitzender
SPD-Kreistagsfraktion

 

PRESSEMITTEILUNG

SPD Fraktion ist irritiert über die Verzögerung in Grauen und fordert „Alte Deponie“ für Grünabfallentsorgung zu nutzen, rasches Handeln ist nun gefordert!

 

Grünabfallentsorgung für die Bürgerinnen und Bürger in Neu Wulmstorf ab Juli unklar? Die SPD-Kreistagsfraktion ist irritiert über die aktuelle Entwicklung in Grauen und fordert die Kreisverwaltung auf unmittelbar eine Lösung herbeizuführen. Einen konkreten Vorschlag haben die Sozialdemokraten nunmehr beantragt. So soll eine Annahmestelle für Grünabfälle für den Nordwesten des Landkreises in der Gemeinde Neu Wulmstorf eingerichtet werden. Die SPD schlägt vor die Fläche der „alten Deponie“ in Neu Wulmstorf dafür einzurichten und entsprechende Gespräche zu führen. Es muss gewährleistet sein, dass ein unmittelbarer zeitlicher Übergang der Annahmestellen stattfindet.

Wie von der Kreisverwaltung über die Presse zu erfahren war gibt es vermutlich eine deutliche Verzögerung bei der Einrichtung der Annahmestelle auf dem Gelände der Firma Helmuth Meyer GmbH & Co KG in Grauen. Inwieweit überhaupt die ausgeschriebene Dienstleistung für die Bürgerinnen und Bürger im Nordwesten des Landkreises angeboten werden kann ist nach Einschätzung der Lage vor Ort anscheinend völlig unklar. Unabhängig davon, dass es für die SPD sehr verwunderlich ist, dass beim Zuschlag für die Firma Meyer die Voraussetzungen nicht geprüft worden sind, gilt es nun schnell eine Lösung für den Zeitraum ab dem 01. Juli herzustellen.

Fakt ist, dass der Verweis der Kreisverwaltung auf die Biotonne und der Annahmestelle in Nenndorf keine Lösung für das Problem der Grünabfälle darstellt. Gerade vor dem Hintergrund, dass die zu erwartenden Mengen an Grünschnitt einen Ersatz bedürfen wurde die Annahmestelle ausgeschrieben. In Ardestorf sind jährlich 55.000 Anfahrten ermittelt worden, für Grauen wurden vom Landkreis selber 80.000 Anfahrten prognostiziert. Die Sozialdemokraten verweisen zudem darauf, dass gerade Nenndorf vor Erweiterungsplänen steht und aktuell kaum noch mehr Mengen aufnehmen kann. „Wir haben uns ja nicht ohne Grund auf eine weitere Annahmestelle verständigt,“ erinnert sich Christa Beyer, Sprecherin der SPD im Fachausschuss für Umwelt und Klimaschutz.

Die Fläche der „alten Deponie“ in Neu Wulmstorf würde sich als alternativen Standort anbieten und könnte auch langfristig eine Lösung sein. Es gilt hier nun schnell und unbürokratisch zu handeln, um den Bürgerinnen und Bürgern einen unmittelbaren Ersatz anzubieten.

Ursache für die Ausschreibung einer neuen Annahmestelle war und ist die Beendigung der Kooperation mit dem AWZ in Ardestorf vom Landkreis Stade. „Wir gehen weiterhin davon aus, dass trotz der damaligen Forderungen der SPD Kreistagfraktion auf eine Fortsetzung dieser Kooperation, die Kreisverwaltung auch zum heutigen Stand alle Möglichkeiten und Varianten ausgelotet und der Politik mitgeteilt hat, um diese Kooperation fortzusetzen. Wichtig ist nun Grünmülltourismus zu vermeiden und in Neu Wulmstorf eine Annahmestelle einzurichten, das wäre im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und im Sinne der Natur.“ Erklärt Handtke abschließend. 

 

Tobias Handtke                                             Christa Beyer

Vorsitzender                                                   Mitglied im Ausschuss                                                    für Umwelt und Klima

SPD Kreistagsfraktion

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    Kommunalpolitik
 

 


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