Mit angepackt im Wildpark

 

Stadler mit Mistgabel: Tierpfleger Sebastian Müller und ein Hängebauschschwein scheinen zufrieden.

 

Ob bei den Waschbären, den Nutrias oder den Hängebauchschweinen: Svenja Stadler erlebte einen Tag im Wildpark Schwarze Berge einmal nicht als Besucherin, sondern als helfende Hand von Tierpfleger Sebastian Müller. Dass das Füttern (inklusive Zubereitung und Portionierung) der Tiere sowie die Pflege der Gehege eine alles andere als saubere Angelegenheit werden würde, stand fest.

 
 

Vorbereitung der Fütterung mit strengen Vorgaben für jede Tierart.
Fotos: Wildpark Schwarze Berge, KA

Aber sich Hände sowie Kleidung nicht schmutzig zu machen, stand für die Bundestagsabgeordnete nicht zur Debatte. "Ich wollte den Tag eines Tierpflegers nicht in sicherer Entfernung begutachten und dann wieder nach Hause fahren", so Stadler. "Nein, ich wollte diesen Beruf am eigenen Leibe erfahren. Bei aller Abwechslung, die die Arbeit mit den tierischen Lebewesen so mit sich bringt, ist das eine sehr anstrengende und aufreibende Arbeit." Man trage halt auch eine große Verantwortung für die Tiere. 

Während der Hospitanz im Wildpark Schwarze Berge erfuhr Svenja Stadler unter anderem von einer EU-Verordnung, die besagt, dass 37 invasive Tier- und Pflanzenarten nicht weiter gezüchtet werden dürfen. Davon betroffen sind beispielsweise die Waschbären, die damit in der EU vom Aussterben bedroht wären. Invasive Arten sind Tiere und Pflanzen, die sich außerhalb ihrer ursprünglichen Lebensräume angesiedelt haben.

 

 

 

 

Mehr zu diesem Thema und zu einer entsprechenden Petition gibt es auf der Homepage des Wildparks:

 
    Bürgergesellschaft     Parteileben     Umwelt und Nachhaltigkeit
 

 


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