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Neujahrsempfang 2019 - Bernd Lange MEP Foto: SPD Seevetal
v. l. Svenja Stadler (MdB), Bernd Lange (MdEP) Angelika Tumuschat-Bruhn (Ortsbgm. Maschen, Horst, Hörsten) und Andreas Rakowski (OV-Vorsitzender)

12. Januar 2019: 15. Neujahrsempfang der SPD Seevetal

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Der SPD Ortsverein Seevetal hatte zum 15. Neujahrsempfang eingeladen – am Sonntag, den 6. Januar 2019, um 11.00 Uhr, im Dorfhaus Maschen.
Auch in diesem Jahr waren neben unseren Mitgliedern wieder zahlreiche geladene Gäste aus Politik und den Reihen der Vereine, Sozialverbände und Institutionen sowie der Kirchen der Einladung gefolgt.

Der SPD Ortsverein Seevetal hatte zum 15. Neujahrsempfang eingeladen – am Sonntag, den 6. Januar 2019, um 11.00 Uhr, im Dorfhaus Maschen.

Auch in diesem Jahr waren neben unseren Mitgliedern wieder zahlreiche geladene Gäste aus Politik und den Reihen der Vereine, Sozialverbände und Institutionen sowie der Kirchen der Einladung gefolgt.

Nach einem eindringlichen Grußwort unserer Bundestagsabgeordneten, Svenja Stadler, übernahm der Gastredner das Wort. Mit Bernd Lange, dem Vorsitzenden des Handelsausschusses des Europäischen Parlaments, hatten wir einen Kenner der Arbeits-, Wirtschafts- und nachhaltigen Industriepolitik gewinnen können.

Unter dem Motto „Europa stärken und verbinden“ schlug er den Bogen von den außenpolitischen Beziehungen der Europäischen Union (EU) – Europas Stand in der Weltpolitik – bis hin zur innenpolitischen Situation, Deutschland und seine Partner in der EU. Im ersteren greife der heikle Sonderweg Amerikas mit seiner Aufkündigung internationaler Verträge, u. a. einseitig den „Atomwaffensperrvertrag“; hier solle die EU daran arbeiten, ihr Verhältnis zu Russland moderat zu halten, damit die seinerzeit von den deutschen Sozialdemokraten Willy Brandt und Egon Bahr erfolgreich gelegte strategische Basis „Wandel durch Annäherung“ weiter ausgebaut werden könne.

Innerhalb der EU stehe kurzfristig durch den „Brexit“ Großbritanniens das Risiko einer gefährlichen wirtschaftlichen Instabilität bevor.

Der soziale Zusammenhalt müsse stärker umgesetzt werden: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ diese langjährige Forderung werde ab 2020 endlich gesetzlich festgeschrieben – Europaweit. Weitere Rahmenbedingungen für ein auskömmliches Leben müssten angestrebt werden, wie ein angeglichener „Mindestlohn“ und überwiegend „Normale Arbeitsverträge“ für die Arbeitnehmer in allen EU-Staaten. Darüber hinaus gälte es auch, der wachsenden „Altersarmut“ den Kampf anzusagen, indem die Rentensituation gleichermaßen verbessert werde. Dies seien drei wesentliche Gründe, für die es lohne zu kämpfen, um den sozialen Zusammenhalt in Europa zu stärken.

Um diese Ziele zu erreichen, bedürfe es entsprechender politischer Mehrheiten im Europäischen Parlament. In der EU könne nur gemeinsam etwas erreicht werden. Die wachsenden „Rechten Kräfte“ gefährdeten solche notwendigen Vorhaben und drohten Europa zu spalten. Hier sei auch die SPD gefordert, denn es werde eine starke Wahlbeteiligung erforderlich sein.

„Die Europäische Union muss ihren Ansprüchen und Werten gerechter werden; sie muss ihre Handlungsfähigkeit und Akzeptanz verbessern und bedarf zudem einer innovativeren, nachhaltigen und inklusiven Wirtschaft mit mehr sozialer Gerechtigkeit. Nur so kann Europa seine Rolle im globalen Wettbewerb verantwortungsvoll wahrnehmen“, fasst Andreas Rakowski, der Ortsvereinsvorsitzende, den beeindruckenden Vortrag unseres Europaabgeordneten zusammen, „dafür werden wir uns in den kommenden Monaten des Europawahlkampfes einsetzen.“

Das musikalische Rahmenprogramm wurde von Lukas Hansen, Musikschule Seevetal e.V., gestaltet.

(Autor: Marianne Landeck)

Bei Rückfragen: Andreas Rakowski Tel: 04105-82805

Marianne Landeck Tel: 0151-21427328 (mobil)

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