Datum und Uhrzeit

27. Februar 2015, 20:00

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Ort

21220 Seevetal-Maschen

Dorfhaus Maschen
Schulstraße 55

Im Zusammenhang mit der im Koalitionsvertrag vereinbarten besseren Regulierung legaler Prostitution soll noch 2015 das neue Prostituiertenschutzgesetz verabschiedet werden. Gleichzeitig soll es eine klare Abgrenzung von Straftaten wie sexueller Ausbeutung und Zwangsprostitution ermöglichen. Aufgrund des wachsenden Interesses an diesem Gesetz, hat die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Landkreis Harburg die Augsburger Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr eingeladen.

Ulrike Bahr, MdB
Ulrike Bahr, MdB

Sie ist in der SPD-Bundestagsfraktion die zuständige Berichterstatterin für dieses Thema. Zu der Veranstaltung möchten wir Euch gern einladen:

Informationsveranstaltung mit Ulrike Bahr, MdB

im Dorfhaus Maschen, Schulstraße 55, 21220 Seevetal-Maschen.
am Freitag, 27. Februar 2015, um 19 Uhr

Ulrike Bahr: „Das Prostitutionsgesetz der rot-grünen Koalition hat 2002 einen Paradigmenwechsel eingeleitet. Sein Ziel bestand darin, Prostitution aus der Illegalität zu befreien und im Zuge dessen bessere Bedingungen für Prostituierte zu schaffen. Die Abschaffung der Sittenwidrigkeit öffnete den Prostituierten die Tür zu den Sozialversicherungssystemen. Allerdings zeigt sich heute, dass sich nicht alle mit dem Prostitutionsgesetz verknüpften Erwartungen erfüllt haben.

Die deshalb im Koalitionsvertrag verabredete bessere Regulierung von legaler Prostitution hat das öffentliche Interesse am Thema befeuert. Der SPD-Bundestagsfraktion ist daran gelegen, diese Debatte zu versachlichen. Es gilt, legale und damit freiwillige Prostitution ganz strikt von Straftaten wie sexueller Ausbeutung und Zwangsprostitution zu trennen. Das Prostituiertenschutzgesetz muss klare Regelungen schaffen, die die in der Prostitution tätigen Frauen und Männer besser schützen, ihr Selbstbestimmungsrecht stärken und gute Arbeitsbedingungen sicherstellen.“