Landesmittel stärken Mobilität im Landkreis Harburg
Der Landkreis Harburg profitiert vom neuen Jahresprogramm 2026 des Landes Niedersachsen zur Förderung kommunaler Straßen- und Radwege. Über das Niedersächsische Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG) fließen gezielt Landesmittel in die regionale Verkehrsinfrastruktur. Ziel ist es, Mobilität sicherer zu gestalten, Verbindungen zu verbessern und die Lebensqualität vor Ort weiter zu erhöhen.
Dazu erklärt Svenja Stadler, SPD-Unterbezirksvorsitzende im Landkreis Harburg:
„Die Förderzusage ist ein starkes Signal für unseren Landkreis Harburg. Gut ausgebaute Straßen und sichere Radwege sind eine zentrale Voraussetzung für einen funktionierenden Alltag – ganz gleich, ob Menschen pendeln, zur Schule fahren oder ihre Freizeit mobil gestalten. Dass das Land Niedersachsen hier investiert, kommt direkt den Bürgerinnen und Bürgern zugute.“
Im Landkreis Harburg werden konkret zwei Projekte unterstützt. Zum einen der Ausbau der Kreisstraße K 40 inklusive eines neuen Geh- und Radwegs zwischen Hollenstedt und Dierstorf-Heide, zum anderen der Umbau des Knotenpunkts B 75/L 141/K 57 in Tostedt zu einem Kreisverkehr.
Landesweit stellt die SPD-geführte Landesregierung mehr als 75 Millionen Euro für kommunale Straßen- und Radwegprojekte bereit. Insgesamt wurden 59 neue Vorhaben freigegeben, die Investitionen in Höhe von rund 133 Millionen Euro anstoßen. Je nach finanzieller Leistungsfähigkeit der Kommunen liegt der Förderanteil zwischen 60 und 75 Prozent, reine Radverkehrsmaßnahmen werden sogar mit bis zu 80 Prozent bezuschusst.
Stadler betont weiter:
Für unsere Städte und Gemeinden ist diese Landesförderung wichtig. Sie schafft Verlässlichkeit und ermöglicht es, notwendige Infrastrukturprojekte jetzt anzugehen, statt sie weiter aufzuschieben. Die Bürgerinnen und Bürger müssen nicht nur spüren, sondern auch sehen, dass Investitionsgelder vor Ort ankommen und verbaut werden.
Die beiden Vorhaben im Landkreis Harburg sind Teil einer landesweiten Mobilitätsoffensive. Sie zeigen, dass Landespolitik konkrete Verbesserungen vor Ort bewirken kann – für sichere Wege, flüssigeren Verkehr und eine zukunftsfähige Infrastruktur.